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Chasen und Zubehör

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Eine Ausbildung in der japanischen Teezeremonie dauert in Japan einige Jahre. Manche Praktizierende machen ihre erste Teeverkostung erst nach 10 Jahren Ausbildung. Daran erkennt man den Respekt der Japaper vor der Teezeremonie. Für jede Handbewegung gibt es je nach Teeschulen vorgeschriebene Regeln. Allen Schulen gemeinsam sind jedoch die Verwendung von Tee-Utensilien, wie Natsume, Chasen, Chashaku, Hishaku, Kensui, Yusamashi ...

Natsume

Natsume ist die japanische Bezeichnung für eine kleine Dose aus Holz oder Kunststoff, meinstens nach traditioneller japanischer Handwerkskunst lackiert, die nur dazu dient, während der Teezeremonie das Matchapulver aufzubewahren. Damit alle Bewegungen während der Teezeremonie sanft ausgeführt werden können, sitzt der Deckel von diesem Behälter nur locker auf der Dose. Für die lange Aufbewahrung von Matcha-Tee ist die Natsume-Teedose somit nicht geeignet. 

Chashaku 

Chashaku heisst auf japanisch Teelöffel. Damit ist der lange, leicht gebogene Portinierlöffel aus Bambus gemeint, mit dem das Matcha-Teepulver von der lackierten Teedose Natsume genommen wird, um es in die Matchaschale umzufüllen. Da Matcha-Teepulver sehr fein gemahlen ist, haftet es stark am Teelöffel. Durch leichtes Klopfen am Rand der Matchaschale fällt das Teepulver fast restlos in die Teeschale. Auch für den täglichen Genuss von Matcha-Tee sollte ein Chashaku aus Bambus anstatt herkömmlichen Metall-Teelöffels verwendet werden, da das Klopfen an der Teeschale, besonders bei niedrig gebrannten Rakuschalen, ansonsten Risse an der Matchasschale erzeugen kann. 

Hishaku

Hishaku eine Wasserkelle mit langem Stiel aus Bambus, mit der das heiße Wasser vom Wasserkessel geschöpft wird. Die Grösse der Schöpfkelle ist 50 ml, genau die Menge für einen Matcha Tee. Für die japanische Teezeremonie ist ein Hishaku unumgänglich. Für die Zubereitung von Matcha-Tee ohne Teezeremonie ist die Anschaffung eines Hishakus nicht notwendig. 

Chasen

Nachdem zum Teepulver das heiße Wasser hinzugegeben ist, wird das Wasser mit dem Teepulver mit Hilfe  eines Chasen verrührt. Chasen ist der aus Bambus geschnitzte Teequirl zum Verrühren des Matcha-Tees. Zur Fertigung eines Chasens wird ein Stück Bambusholz genommen, wovon das eine Ende in 40 - 50 kleine Spalten per Hand geschnitzt wird. Die einstigen Teemeister haben als Ausdruck Ihres Respekts vor dem Gast für jede Teezeremonie einen eigenen Chasen geschnitzt.

Mizusashi, Kensui und Futaoki, Chakin, Fukusa, Kaishi

Mizusashi ist das Gefäß, welches das saubere Quellwasser zum Nachfüllen des Wasserkessels enthält. Kensui ist das Gefäß, das Schmutzwasser nach dem Spülen der Matchaschale aufnimmt. Futaoki ist der Deckelhalter.

Mit einem weissem Baumwolltuch, dem sog. Chakin wird die Matchaschale während der Teezeremonie rituell gereinigt. Ein weiteres Reinigungstuch im Rahmen der japanischen Teezeremonie ist das Fukusa, das Reinigungstuch für den Chashaku, aus Baumwolle oder Seide. Mit einem Kaishi, ein speziell für die japanische Teezeremonie verwendetes Papier, wird die Matchaschale an der Mundstelle gesäubert. Zusätzlich dient das Kaishi-Papier auch als Serviette für die Süßigkeit, die zum Matcha gereicht wird.

Yusamashi

Für die Zubereitung von Sencha oder Gyokuro-Tee, wird nicht kochend heisses, sondern temperiertes Wasser genommen. Je nach Qualität oder Zusammensetzung der Teeblätter werden diese mit Wasser einer Temperatur von ca. 80 °C, bei höherwertigem Sencha auch nur 70 Grad und bei Gyokuro sogar 60 oder 50 °C, aufgegossen. Sobald das Wasser nicht mehr kocht, hat das Wasser eine Temperatur von 95 °C Um das Wasser abzukühlen, benutzt man in  Japan Yusamashi (Kühlbecken) mit relativ großer Oberfläche. Jedes Umfüllen von Wasser senkt die Wassertemperatur um etwa 7 °C. Besonders für die Zubereitung von edlen Sencha-Tees und dem Schattentee Gyokuro ist die Verwendung eines Yusamashi angebracht.