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GRÜNER TEE AUS JAPAN

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Was ist der Unterschied zwischen grünem Tee und schwarzem Tee ?

Als Ursprungsgebiet des Tees gilt die Gegend von Unnan in China. Die Teepflanze ist eine enge Verwandte der Kamelie aus der Famiilie der Teegewächse. Im alten China und in Japan galt Grüner Tee als Medizin und wurde als solche verwendet. Grüner Tee, Schwarzer Tee und Oolong Tee werden alle aus den Blättern der gleichen Pflanze gewonnen. 

Beim Schwarzen Tee werden die Blätter fermentiert, Oolong Tee ist halbfermentiert. Bei der Fermentierung geht der größte Anteil der Vitamine verloren, da hier keine Behandlung erfolgt, die die Blätter versiegelt. Grüner Tee enthält auch Teanin, das den meistens unerwünschten Effekt des Teeins abmildert, also Herzklpfen und Wachhalten. Teanin gibt dem Tee seinen Geschmack und ist ein Abkömmling der Aminosäuren. Je besser die Qualität eines Tees, umso höher der Gehalt an Teanin. Mit anderen Worten: Der Tee schmeckt besser!

Eine Qualitätskennzeichnung wie bei Schwarzem Tee gibt es für Grünen Tee nicht, verschiedene Versuche in dieser Richtung ergeben wenig Sinn. Klassifizierungen sind immer relativ zu sehen zum allgemeinen Angebot innerhalb eines Marktes. Gerne ist man bereit, ganz subjektiv einen guten und wohlschmeckenden Tee als "Spitzenqualität" zu bezeichnen. Man sollte dabei aber nicht vergessen, daß Spitzenqualitäten in Japan bis zu EUR 7.000 per kg kosten können!

Welche positive Wirkung hat grüner Tee auf die Gesundheit ?

Grüner Tee gilt als der beste unter den Tees für die Gesundheit und als Schönheitsmittel. Das Geheimnis seiner Wirkung liegt in der Herstellung und Gewinnung nach der Ernte. In Japan wird Grüner Tee unmittelbar nach dem Pflücken einer Heißdampfbehandlung unterworfen. Durch diese Art der Behandlung werden die Teebläter gleichsam versiegelt, was ihren Oxydationsprozeß verhindert. Damit wird erreicht, daß die Wirkstoffe des Grünen Tees, vor allem der hohe Gehalt an Vitamin B1, C und E erhalten bleiben.

Welche Sorten von grünem Tee gibt es aus Japan?

Sencha ist die in Japan am meisten produzierte Sorte von grünem Tee. Daneben gibt es noch Gyokuro, Kabuse Cha, Bancha, Genmaicha, Kukicha, Matcha. 

Besondere Teeanbaugebiete in Japan

Grüner Tee wird in Japan, das sich bekannterweise von Osten nach Westen erstreckt, über eine Distanz von ca. 1.600 km angebaut. Entsprechend groß ist auch die Vielfalt. Das östlichste Teeanbaugebiet ist die Präfektur Saitama, im Nordosten von Tokio gelegen, das den bekannten Sayama-Cha hervorbringt, das westlichste Teeanbaugebiet ist die Insel Kyushu. Die 3 bedeutendsten Anbaugebiete sind Shizuoka, Uji und Kyushu. Shizuoka, am Fuße des Fuji Berges gelegen, ist das größte und bedeutendste Teeanbaugebiet Japans (ca. 65% der Gesamtproduktion). Wegen der Bodenbeschaffenheit, des Klima und der Lage ist diese Gegend ideal für den Teeanbau und seit Jahrhunderten bekannt. Seine führende Position hat Shizuoka jedoch erst nach der Öffnung Japans in der Mitte des 19. Jahrhunderts erreicht.

Eines der ältesten Teeanbaugebiete Japans ist die Gegend von Uji, in der Nähe der alten Kaiserstädte Kyoto und Nara gelgen und gilt als die Wiege der japanischen Teekunst. Unter Teekennern erfreut sich die Lage höchster Beliebtheit. Das zweitgrößte Teeanbaugebiet Japans iegt in Kyushu. Namen wie Ureshino oder Yame stehen für einen traditionsreichen Anbau, der eine, für den Tamaryokucha, der anderen für einen Tee, der für seine Süße bekannt und berühmt ist.