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Craquele

Craquele-Risse

Craquelé oder Krakelee in der Keramik 

Frz. craquelé = rissig, gesprungen - Mit Craquelé werden kleine Risse und Sprünge in den Glasuren von Keramikgegenständen bezeichnet. Beim Brand dehnt sich das Trägermaterial und Glasuren aus. Dehnt sich z.B. das Material der Teeschale mehr aus als ihre Glasur, entstehen in der Glasur Risse. Die Glasur sieht wie gesprungen aus. 

Das maschenartige Rissenetz dunkelt im Laufe der Zeit nach, wenn die Haarrisse nicht mit einer anschließenden Oberglasur verschlossen wird. 

Japanische Craquelé-Keramiken haben vom Werk aus meist ein schon sichtbares Rissenetz, da die Risse durch Einreiben von z.B. Tusche oder einen anderen Farbstoff vor der durchsichtigen Oberglasur sichtbar gemacht sind. Die absichtlich herbeigeführten Haarrisse bilden dabei oft das alleinige Dekor der Keramik.